• Steirische Harmonika

    Die Steirische Harmonika ist ein diatonisches, wechseltöniges Handzuginstrument, das heute noch in der Volksmusik vor allem in Österreich, Südtirol, Tschechien, Slowenien, Bayern, aber auch in vielen anderen Ländern Verwendung findet. Der Unterschied zu anderen diatonischen Akkordeons besteht vor allem in der Verwendung der stark klingenden sogenannten Helikonbässe und dem Gleichton.
    Das Wort 'steirisch' hat nur wenig mit dem Land Steiermark zu tun, denn diese Bauart des Akkordeons wurde in Wien erfunden. Durch den diatonischen Aufbau ist sie besonders geeignet, alpenländische Volksmusik zu spielen. In Wien wurde diese Musik 'steirisch' genannt, als Synonym für ländliche Musik, und so wurde das neue Instrument auch als Steirische bezeichnet. Andere gebräuchliche Bezeichnungen für die Steirische Harmonika sind: Ziehharmonika, Knöpferlharmonika, Harmonika, Harmonie, Zugorgel. Im Dialekt: Ziach, Ziacha, Ziachharmonie, Ziachorgel, Zugin und Quetschn bzw. scherzhaft auch: Faltenradio, Wanznpress, Zerrwanst oder Heimatluftkompressor.

    Aufgrund des Gewichts der Harmonika ist ein Unterricht erst - je nach körperlicher Reife - ab ca. 7 Jahren angeraten.

    LEHRKRAFT:
    Schlacher Hermann, Bakk.
    (in Pension)
      Schwarz Markus
    (mit April 2018)

     

  • Hackbrett

    Das Hackbrett ist ein Saiteninstrument, das zu den Kastenzithern gezählt wird. Seine Saiten werden mit kleinen Schlägeln oder Klöppeln aus Holz angeschlagen, die auch mit Leder oder Filz überzogen sein können. Aufgrund der Art der Tonerzeugung gehört es auch zur Gruppe der Schlaginstrumente. Zur Erzielung besonderer Effekte kann man die Saiten auch mit den Fingern zupfen (Pizzicato).
    Das Instrument kann eine Trapez-, Halbtrapez-, Rechteck- oder Flügelform aufweisen. Moderne Instrumente haben die Form eines gleichschenkligen Trapezes. Darüber laufen meist über zwei Stege Metall-Saiten. Pro Ton sind in der Regel zwei, drei oder mehr Saiten gruppiert, das Hackbrett ist also zwei-, drei-, vier- oder fünfchörig. Die Saiten werden mit Stimmwirbeln gestimmt. Bauart und Auswahl der Schlägel haben eine wesentliche Auswirkung auf die Klangfarbe.

    Mit dem Erlernen des Instruments kann ab dem Volksschulalter begonnen werden. Kontaktieren Sie uns einfach für nähere Informationen!

    LEHRKRAFT:
    Schlacher Hermann, Bakk.
    (in Pension)
      Schwarz Markus
    (mit April 2018)